Lauras Artikel im August (deutsch & english)

[English below]

Ach so, ich soll dir eine Reise finanzieren!

So reagieren viele, wenn sie herausfinden, dass es uns bei der Crowdfunding-Kampagne für unseren #JapanPlan ja eigentlich nur ums Geld geht.

Dabei geht es mir hier um wesentlich mehr.

Viele denken, sie hätten nicht die Zeit und das Geld und bleiben deshalb zu Hause. Sie sind neidisch auf andere, die sich Zeit und finanzielle Ressourcen für ihre Priorität, nämlich das Reisen nehmen. Das ist es nämlich, was ich anders mache. Ich priorisiere das Reisen, wo anderen einfach andere Dinge wichtiger sind.

Darum geht es mir mit der Crowdfunding-Kampagne vor allem um zwei Dinge: dich durch unsere Reise hindurch mitzunehmen und dir für deine nächste eigene Reise Motivation zu geben.

1. Motivation

Beginnen wir beim zweiten Punkt, der Motivation. Wahrscheinlich glaubst du, du könntest deine Traumreise nicht antreten. Aber: Wenn wir das können (mit zwei kleinen Kindern und geringem bis keinem Einkommen), dann kannst du das schon lange! Es geht wirklich nur darum zu sagen, ich mach es. Und nicht erst irgendwann, wenn die Kinder aus dem Haus, die Rente begonnen, das Haus abbezahlt und das Konto gefüllt ist. Denn dieser Tag wird niemals eintreten. Soll ich dir verraten, wie es zu unserer Entscheidung kam? In etwa so:

Ich (schwanger): Ähm, Antony, wollen wir an Weihnachten Lena in Japan besuchen?

Antony (Student): Hm. (Pause.) Okay.

*Handschlag*

Mehr braucht es nicht. Deine Entscheidung und am besten einen festen Zeitpunkt. Das muss gar kein verrücktes, exotisches Reiseziel sein. Sondern vor allem eines, das dir schon immer sehr am Herzen lag. Die Sommerferien sind fast um. Wo und wie willst du sie nächstes Jahr verbringen? Wenn du dich jetzt entscheidest und beginnst, darüber zu sprechen und deinen Terminkalender dafür freizuhalten und ein Reisekonto zu füllen, dann wird im Sommer 2019 dein lang ersehnter Reisetraum in Erfüllung gehen. Es ist WIRKLICH so einfach. Das siehst du doch an meinem Beispiel!

2. Geschichten

Und wenn du eher zu denen gehörst, die es nicht fortzieht, sondern die sich lieber Geschichten anhören übers Reisen: auch das liegt mir mit dem #JapanPlan am Herzen.

Zur Zeit höre ich immer: “Ihr seid doch gerade erst aus Litauen und Kenia zurückgekommen. Und jetzt wollt ihr nach Japan?!” Sooo ungewöhnlich ist das aber gar nicht. Es gibt viel verrücktere Menschen als uns! Trotzdem teile ich meine Geschichte(n) gerne mit dir, weil ich hoffe, dich damit ein bisschen zu inspirieren.

Kennst du das? Du kommst aus dem Urlaub oder von sonst einem besonderen Anlass zurück und man stellt dir die Frage: Und? Wie war’s? Was soll man darauf antworten? Ich finde, das ist eine der schwierigsten Fragen.

Kenia zum Beispiel, Anfang des Jahres. Und, wie war’s? Schon sehr schön, und heiß auch, und entspannt, und lecker Essen gab’s, und liebe Leute um mich rum, und produktiv war ich auch, aber auch regnerisch und teilweise kompliziert mit Essen und Familienstrukturen und Werten und Ansichten, aber dann auch wieder sehr eindrücklich und Augen öffnend, gleichzeitig aber auch anstrengend, spannend, ich vermisse es, aber ich hab dort auch ein paar Sachen aus Deutschland vermisst…

Du merkst schon, die Frage, wie es war, lässt sich nicht so einfach beantworten. Denn so eine Reise kann ich nicht einfach mit ein zwei Adjektiven beschreiben, abstempeln und zu den Akten tun. Da bewegt sich ja schon vorher ganz viel, und unterwegs ist alles unglaublich vielschichtig – das macht das Reisen ja gerade so spannend – und hinterher komme ich oft ganz verändert zurück. Diese vielen verschiedenen Facetten möchte ich hier mit dir teilen. Damit du mich hinterher nicht fragst: Und? Wie war’s? Und vor allem, um ein bisschen über die Hintergründe, Beweggründe, Abgründe und Vordergründe meiner Art des Reisens zu berichten.

Ich danke dir von Herzen, dass ich dein Interesse geweckt habe und dich ein kleines Stückchen mitnehmen darf.


ENGLISH

Okay, I’m supposed to pay for your travel.

That’s how many people react when they find out that we actually just want money for our #JapanPlan and that’s why we started the crowdfunding campaign.

Actually, my goal is something way bigger.

Many people think they don’t have the time nor the money and therefore stay at home. They envy others who put their time and finances into their priority, travelling. That’s what I do: I prioritise travel while others find different things more important.

With the crowdfunding campaign I have two main goals: take you along with me on our trip and motivate you to realise your own next trip.

Motivation

Let’s start with the second point, motivation. You probably believe that you wouldn’t be able to make your travel dream come true. But: If we can (with two little children and almost no income), then you can do it twice! The only thing you need to do is to decide to do it. And not just some day, when the kids are out of the house, retirement has started, you paid the house and the account is filled. Because this day will never happen.

May I share with you how we made the decision for Japan?

Me (pregnant): Hey Antony, shall we visit Lena in Japan for Christmas?

Antony (student): Hm. (Pause.) Okay.

*handshake*

You don’t need more. Your own decision and ideally a fixed date. It doesn’t have to be a crazy exotic destination. It should be one you always wanted to visit. Here in Germany the summer holidays are almost over. Where and how would you wan to spend your summer next year? If you decide now and start talking about it and keeping space for it in your calendar and start filling a travel account, then your long desired travel dream will come true in the summer of 2019. It’s REALLY that easy. I’m the best example for that.

Stories

And if you are rather one of those who don’t dream of far off destinations and prefer listening to travel stories: that’s another heart goal of mine.

Currently many people tell me: “You just came back from Lithuania and Kenya. And now you want to go to Japan?!” It’s not THAT crazy. There are people out there who are much crazier. But I happily share my stories with you because I hope to inspire you a little.

Has this ever happened to you: You come back from holidays or another special event and you are asked: So, how was it? How do you answer that question? I think it’s one of the toughest questions!

Kenya for instance, where we went to in thebeginning of this year. So, how was it?

Quite nice, and hot, and relaxed, and nice food, and I was surrounded by so nice people, and I was productive, but there was also rain and it was slightly complicated with food and family structures and values and views, then again it was impressive and eye-opening, at the same time exhausting, exciting, I mis it, but I also missed things from Germany…

You see? The question how it was is not so easy to answer. I can’t just describe a journey with one or two adjectives, label it and file it. Even before a lot is happening, and on the road it’s so diverse – that’s the beauty of travel! – and when I come back I’m sometimes a different person. All these different aspects are what I want to share with you here. So that you don’t have to ask me afterwards: So, how was it? And mainly to share with you the background, foreground, downsides and upsides, reasons and learnings from my journey.

I thank you so much that I could spark your interest and that I may take you along one step after another of this travel experience.

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