Lisas Artikel im Juni: Mein persönlicher finanzieller Überblick

Mein persönlicher finanzieller Überblick:

Warum? Wie? Was? Persönliche Bilanz?

Warum?

Im Zuge unseres #JapanPlans darf ich ein zweites Mal an der VorFreudeBereitung teilnehmen. Diese wurde -wie der Name schon sagt- zur Vorbereitung auf eine Reise entwickelt. Es ist ein Handbuch, das alle wichtigen Infos und Aufgaben vor dem anstehenden Besuch einer Stadt oder eines Landes prägnant für dich bereithält. Punkt zwei des Buches heißt #Sparen. Um den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten und herauszufinden, welche Sparmöglichkeiten ich habe, muss ich zunächst eine Doku führen über meine finanzielle Lage und ihre täglichen/monatlichen Änderungen. Geplanter Start: Mai 2018.

Wie?

Um mir das Sparen bzw. besser gesagt das Dokumentieren meiner Finanzen zu erleichtern, hatte ich folgende Möglichkeiten: Eine Excel-Tabelle, in die ich alle Updates eintrage. Eine App auf dem Smartphone, in die ich den aktuellsten Stand eintippe. Oder die altmodischste Variante mit Stift und Papier. Ich startete mit der App „MoneyLover“, welche sich für mich persönlich schnell als zu komplex herausstellte, da ich nicht die Geduld und Muße besaß sie mir anzueignen. Ich wechselte zu „Mein Budget“, diese App sah auf den ersten Blick übersichtlicher aus. Jedoch vergaß ich täglich die neusten finanziellen Änderungen einzutragen und konnte mit einigen Eintragungsmöglichkeiten nichts anfangen. Das Ende vom Lied: Im Monat Mai hat keine wirkliche Dokumentation stattgefunden. Der 1. Juni kam und ich entschied mich für einen neuen Versuch für die meiner Meinung nach einfachste Variante: Stift und Papier.

Was?

Ohne groß zu überlegen teilte ich die Doku in die Spalten Datum, Einnahmen und Ausgaben auf. Ich notierte außerdem einfache Symbole für die Möglichkeiten bar, online und Karte. So schrieb ich immer das Datum, den jeweiligen Betrag plus Zweck und das entsprechende Symbol auf. Damit das relativ reibungslos funktionieren konnte ließ ich mir immer und überall Kassenbelege geben, die in meinem Geldbeutel landeten und mir mit genauem Betrag und Datum beim Notieren halfen. Ich legte zusätzlich ein Extra-Blatt an mit der Überschrift „Geschenke vom Universum“ für alle Dinge und Erlebnisse, die gratis waren und für die ich normalerweise auch hätte bezahlen können. Ich versuchte, diese ebenfalls täglich aufzuschreiben und mich dabei an die kleinen positiven Momente meines Tages zu erinnern.

Persönliche Bilanz?

Die finanzielle Dokumentation ist definitiv aufwändig, verschaffte mir aber einen Überblick und ein Bewusstsein über meine täglichen finanziellen Ausgaben und Einnahmen. Nur wenn du es selbst willst und für dich ein persönlicher Wert dahinter steckt bleibst du auch diszipliniert. Da wären zunächst die festen Fixkosten wie Miete, Altersvorsorge und Versicherungsbeiträge. Erster Batzen weg! Spritkosten und Lebensmitteleinkäufe zählen für mich auch zu festen Monatsbeiträgen, die zwar unterschiedlich hoch ausfallen aber trotzdem regelmäßig das Konto verlassen. Zweiter Batzen weg! Bei mir stehen auch einige Luxusartikel auf der Liste, wie z.B. Essen gehen, Kaffee trinken, Shoppen, Festival-, Freizeitpark- und Konzertkarten. Aber auch Geburtstags- und Hochzeitsgeschenke. Dritter Batzen weg! Aber auch in der Spalte „Einnahmen“ konnte ab und zu etwas notiert werden: Taschengeld der Großeltern, aufgeteilte Park- oder Geschenkekosten, die ich vorgestreckt habe, zurückgezahlte Beiträge, die ich anderen zur Unterstützung ausgelegt habe. Erster (kleiner) Batzen drin! Und am wesentlichsten und größten: mein monatliches Gehalt. Zweiter Batzen drin! Die Geschenke vom Universum sind emotionale und zum Teil ungreifbare Einnahmen. Beispiele aus dem Monat Juni: Mit dem Fahrrad von A nach B kommen, zum Essen eingeladen werden, kostenlose Sportangebote an der Hochschule, REGEN, Frühstücke und Filmabende mit der WG, zu denen jeder einen winzigen Beitrag leistet sowie meine Arbeit, die mich jeden Tag bereichert und glücklich macht und ich dafür sogar noch bezahlt werde. Trotz einiger Luxusartikel bezeichne ich mich selbst als eher sparsam und mache das daran fest, dass von meinem monatlichen Gehalt immer einiges übrig bleibt und ich mir zusätzlich etwas für meine Altersvorsorge auf die Seite legen kann. Speziell auf Japan bezogen geht ein individueller Beitrag von jedem von uns monatlich auf ein Sparkonto. Um meine exakten monatlichen Ausgaben auszurechnen, muss die Gelddoku definitiv über mehrere Monate erfolgen, weil sich die Einnahmen und Ausgaben zum Teil wesentlich unterscheiden. Vor allem im Hinblick auf eine anstehende größere Reise trotz eines knappen Reisekontostands ist dieses Vorgehen eine super Sparmaßnahme, um beispielsweise am Ende des Monats zu reflektieren, welche Beiträge im Folgemonat noch reduziert oder sogar weggelassen werden können und somit dem Reisekonto zugute kommen.

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