Was machen Reiseblogger*innen, wenn sie nicht reisen können?

Sauerteig, Basteln, Urlaub auf dem Balkon – Deutschands beliebteste Reiseblogger*innen wurden ganz schön kreativ, als sie nicht mehr reisen konnten. Hier ein Überblick:

Kathrin alias Fräulein Draußen holt sich Outdoor-Action nach drinnen und zählt die Schafe vor ihrem Haus in den Niederlanden.

Lea von Escape Town stellt ein Fotobuch zusammen und eröffnet einen Pop-Up Food Blog. Auch sie hat offiziell die Sauerteig-Phase erreicht. 😉

Janna unterstützt kleine Unternehmen in Osnabrück und bleibt positiv.

Heiko von People Abroad läuft und läuft und läuft – und bleibt ansonsten im Home Office.

Line und Sebastian von Off The Path unternehmen Mikroabenteuer und schicken Postkarten an ihre Großeltern.

Oliver vom Weltreiseforum liest und wandert in der Schweiz.

Sarah von Rapunzel Will Raus macht sich Gedanken und erkundet die Nachbarschaft.

Mandy von movin’n’groovin hilft bei der Renovierung eines Restaurants und sitzt die Zeit ansonsten im griechischen Koroni ab.

Janett macht sich Gedanken über Einsamkeit und bleibt auf Distanz.

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Distanz.

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Anita von Travelita gibt Tipps, wie man Hotels unterstützen kann und streift durch Zürich.

Renate von Raus Ins Leben hat eine Sammlung von Corona-Blogartikeln zusammengestellt und macht uns allen mit Ganesha Mut.

Nadine von Planet Hibbel freut sich über Heimat und Routine und dreht beim Basteln völlig durch.

Sophie von Berlin Freckles bezahlt sich selbst zuerst und plant eine Spenden-Wanderung von Berlin nach Wien.

Maria und Thor von Sechs Paar Schuhe bringen eine kleine Doku heraus und spielen Capture The Flag.

Sabine als Reisespatz lenkt sich zum Beispiel im Garten ab und postet mehr Blogbeiträge aus der Heimat.

Ute von Bravebird hinterfragt die Influencer*innen-Schublade und bringt andere Blogs auf Vordermann, indem sie von ihrer Hochsensibilität berichtet.

Jessie von Bunterwegs erneuert ihr Blog-Desgn und macht ihre monatlichen Mikroabenteuer Pandemie-konform.

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Hier sind meine Mikroabenteuer Ideen für Mai. Die Ideen sind extra auf die momentane Situation angepasst. Es geht daher weniger um das lange draußen sein oder erkunden, als um das “sich selbst herausfordern” und das Gewohnte mal zu durchbrechen. 1️⃣ Nehme Notiz von Dingen, die dich glücklich machen. Den ganzen Tag lang! Und dann? Mache jemand anderen glücklich! ➡️ Das habe ich am Sonntag gemacht 🙂 Mich hat es glücklich gemacht, bei anderen zu sehen, über welche unterschiedlichen Wegen sie andere glücklich machen & ihnen zeigen, dass sie sie lieb haben! Also hab ich zuvor Muffins gebacken, die wir mit einer persönlich illustrierten Karte Sonntag verteilt haben. Wir haben uns dann auf's Rad geschwungen & die Sachen persönlich vorbeigebracht – ein paar Freunde wiederzusehen tat gut, auch wenn es mit dem besagten Abstand war. – Zur Not einfach vor die Tür stellen 🙂 Dabei kam eine schöne Runde von knapp 15 km zusammen. 2️⃣ Trage etwas neues, etwas altes, etwas geliehenes und etwas blaues. 3️⃣ Sammel 3 Souvenirs/Erinnerungen und bringe diese mit nach Hause als Geschenk für jemanden, der sie gebrauchen kann. 4️⃣ Finde einen Platz, den du magst. Dann rufe jemanden an, den du vermisst und beschreibe den Ort. Mit ein paar Anregungen und zum immer-wieder-nachlesen, findest du die Miktoabenteuer ab jetzt auch auf meinem Blog: https://bunterwegs.com/mikroabenteuer-ideen-fuer-mai/ Solltest du deine Mikroabenteuer auf Instagram posten, teile sie gerne mit dem Hashtag #MABunterwegs – so kann ich deine Abenteuer miterleben und verfolgen. Gerne teile ich diese dann zur Inspiration mit der BUNTERwegs Community! *** BUNTERwegs. Der Outdoor & Abenteuer Reise Blog mit Liebe zum Wandern & zur Street Art. www.bunterwegs.com #bunterwegs . . . . . . . . . . . . #microadventuresxbunterwegs #thegreatoutdoors #gooutdoors #outsideisthebestside #outdooradventures #getoutsidemore #getoutmore #outdoorlovers #exploreoutdoors #microadventures #microadventure #mikroabenteuer #abenteuer #lovetowalk #outdoorlovers #hikingbabes #weekendwalk #freshairandfreedom #natureismytherapy #wandern #draussenseinmachtglücklich #freedom #sparetime #happiness #outdoors #getoutside

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Jana von Sonne Wolken geht mit ihrem Hund laufen und genießt die Blumen vor der Haustür.

Susi von Black Dots White Spots will nachhaltiger, lokaler und sinnhafter reisen und träumt sich zurück nach Island.

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Sending out strength and energy to all of you for the coming weeks! We need to take care of each other now ✨💓 •••••••••••••••••••••••••••• Ich wünsche allen Kraft und Energie für die kommenden Wochen! Insbesondere für alle Freiberufler und Selbstständigen unter euch. 💓 Ich glaube, es ist wichtig, dass wir jetzt Solidarität zeigen und uns umeinander kümmern. ✨ Ich selbst habe meine geplanten Reisen abgesagt. Reiseprojekte mit Kunden und Aufträge wurden gecancelt, sind on hold oder verschoben. Ich bleibe zuhause (was nicht heißt, dass ich nicht trotzdem von vielen schönen Orten auf dieser Welt träumen darf ;)), und versuche, zuversichtlich zu bleiben. Das wünsche ich euch auch – und bleibt vor allem GESUND! 💓🙏🏻 (Ach so – und zum Wegträumen hier ein Bild aus dem schönen Island ☺️🇮🇸 ) ••••••••••••••••••••••••••••••• . . . . . . #iceland #island #niceland #wheniniceland #visiticeland #wonderlusticeland #mystopover #earthoutdoors #folkgreen #outside_projects #roamtheplanet #wondermore #visualwanderlust #the_folknature #theimaged #letswander #moodnation #theoutdoorfolk #wildernesstones #searchwandercollect #allaboutadventures #outdoortones #moodynature #escapeandwonder #voyaged #weroamabroad #hellofrom #snaefellsnes #reisenmachtglücklich #reiseblog

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Steffi von Keine Eile gibt die Kontrolle auf und backt Pizza im selbstgebauten Ofen.

Robby und Stefan von Campofant kaufen ein Grundstück in Portugal und toben sich beim Obst- und Gemüseanbau aus.

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🇬🇧👇🏻(English below) 🇩🇪 Heute haben wir mal ein tagesaktuelles Bild für euch. Das Wetter lässt zu wünschen übrig, doch uns ist warm ums Herz. Das liegt daran, dass wir heute so viele liebe tolle Nachrichten bekommen haben. Hatten auf Facebook und Instagram nach einem Grundstück gesucht, wo wir mit unseren lieben Freunden länger bleiben können und uns haben so viele liebe Nachrichten von Menschen erreicht, die uns ihre Hilfe angeboten haben. Das ist es doch, was wir in Krisenzeiten tun sollten, solidarisch sein, zusammenhalten und einander helfen. Und nicht uns und vor allen Dingen andere in Gefahr bringen. Das ist Menschlichkeit, das ist es, worauf es im Leben ankommt. Oder habt ihr schon mal gehört, dass sich jemand am Ende seiner Tage gedacht hat, wäre ich doch mal noch ein bisschen egoistischer gewesen im Leben. In diesem Sinne, passt auf euch und die anderen auf und bleibt gesund. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 🇬🇧Today we have a daily updated picture for you. The weather leaves a lot to be desired, but we are warm to the heart. That's because we received so many lovely, great news today. Had been looking on Facebook and Instagram for a place where we can stay longer with our dear friends and we received so many lovely messages from people, who offered us their help. This is what we should do in times of crisis, be in solidarity, stick together and help each other. And not put ourselves and above all others in danger. This is humanity, this is what life is all about. Or have you ever heard that someone thought at the end of his days, if only I had been a little more selfish in life. In that sense, take care of yourself and the others and stay healthy.

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Jenny und Sebastian von 22places machen kreative Fotos zu Hause und ziehen um.

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Berlin. Lüneburg. Elternzeitreise in Australien. Corona – und Zack ist alles anders. • Denn: Wir sind umgezogen – mit Sack und Pack – von Lüneburg nach Traben-Trarbach an der Mosel. • Aber fangen wir vorne an. Schon bevor wir nach Australien aufgebrochen sind, hatten wir innerlich Tschüss zu Lüneburg gesagt. Wir sind dort irgendwie nie so richtig angekommen, obwohl die Stadt schon wirklich ziemlich perfekt ist. Für uns war sie aber – aus verschiedenen Gründen – einfach nicht der richtige Ort. • Und wir hatten ja Zeit, um uns einen neuen Plan zu überlegen. 3 Monate Elternzeit in Australien haben unserem Kopf gut getan und neben vielen neuen Ideen für 22places, stand auch der Plan für unsere kleine Familie fest: Wir ziehen zurück nach Berlin – dorthin, wo wir Freunde haben, dorthin, wo viele andere Menschen wohnen, die so leben und arbeiten wie wir, dahin wo es Coworking Spaces mit angeschlossener Kita gibt. Wir hatten uns sogar schon nach Wohnungen umgesehen. • Und dann kam Corona. Wir haben unsere Reise abgebrochen, sind zurück nach Deutschland und waren dann erst einmal für ein paar Wochen bei Jennys Eltern an der Mosel. • Und siehe da: Unser Bauchgefühl sagte uns plötzlich etwas, das wir nie für möglich gehalten hätten: Auf dem Land ist es vielleicht für uns cooler. • In Traben-Trarbach haben wir zwar keine Coworking Spaces, dafür aber Freunde, Familie und das Gefühl, hier irgendwie Zuhause zu sein. Und hey, hier ist es echt wunderschön: die Mosel vor der Haustür, überall Weinberge und zufriedene Menschen. • Und jetzt? Na, jetzt leben wir uns hier ein und schauen mal, wie uns das Landleben so gefällt. • So. Und jetzt möchten wir sehr gerne von euch wissen: Lebt ihr auf dem Land oder in der Stadt – und mit oder ohne Kind? 🧐😄 • Liebe Grüße aus Trabi, Jenny & Basti • #kameraliebe #trabentrarbach #moselliebe #22places #mosel

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Melissa von Indojunkie schreibt einen autobiographischen Roman und bittet um Unterstützung von lokalen Homestays in Indonesien.

Anja von Travel on Toast macht einfach zu Hause Urlaub und träumt sich auf ihrem Balkon nach Griechenland.

Die Leute bei Reisedepeschen veröffentlichen meinen Lieblingsbeitrag zum Thema Reisen nach Covid und nehmen uns mit in die Bars der Welt.

Und du? Liest du noch Reiseblogs, auch wenn die Autor*innen dahinter nicht mehr übers Reisen berichten können? Oder bloggst du selbst – und wenn ja: worüber?

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